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Unterhaltung (neue Beiträge)rund Um POLITIK

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Also greif ich doch hier einfach die letzten beitraege von"Rassismus" auf...
ich finde wenn man sich die Grundideologien einiger richtung (sozialismus) anschaut hören die sich super an,nur in der Praxis läuft das nie.
Der Mensch ist egoistisch und einer wird immer bestimmen wollen

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Urumpel

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Tom

Tutz hat folgendes geschrieben:

Jeder einzelne verfolgt seine persönlichen Ziele, da käme nur Chaos raus.

Das Verfolgen der eigenen Ziele ist aber der Motor der Wirtschaft. Dadurch entsteht Wohlstand und Wachstum.

Tutz hat folgendes geschrieben:

Steuern senken, und dann? Sorry, aber ich halte das für Wunschdenken. :wink: :wink: Sieht doch finanziell echt übel aus zur Zeit.

Jeder verfolgt wie gesagt seine eigenen Ziele. Wenn der Staat das ganze Geld verteilt, dann wird jeder das Ziel verfolgen, möglichst viel Geld vom Staat zu bekommen. Wenn der Staat aber kein Geld zu verteilen hat, dann wird jeder versuchen, den anderen Menschen möglichst gut Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Produkte, für die Menschen bereit sind, zu bezahlen. Was ist besser?

Tom

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Tom

ich finde wenn man sich die Grundideologien einiger richtung (sozialismus) anschaut hören die sich super an,nur in der Praxis läuft das nie

Ja, das stimmt leider. Wenn man ein sozialistisches und ein kapitalistisches System über ein paar Jahrzehnte durchsimuliert, dann führt das sozialistische System zu Armut für fast alle und das kapitalistische System zu Wohlstand für fast alle. Das Problem ist nur, dass die meisten Leute hier viel zu emotional denken. Sozialismus klingt warm. Das "Miteinander" gefällt den Leuten. Kapitalismus hingegen klingt kalt und ist leider sehr negativ behaftet.

Edit: Ich hoffe, ich beleidige hier keine Sozialismus-Anhänger. Das ist nicht meine Absicht! :oops:

Tom

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nobody4ever

Der Staat muss die Kontrolle über gewisse Instanzen wie Krankenhäuser - also Gesundheitswesen - Bahn etc. behalten.

Schau dir mal Großbritannien in dieser Hinsicht an.

Oder das Musterland des Kapitalismus: USA . Siehst du in Deutschland irgendwo so schlechte Infrastruktur und Ghettos.

Eine gesunde Mischung machts. Wenn ich mal ein bisschen provozieren darf: du vertrittst auch nur das was dir persönlich am meisten hilft und nicht der Gesellschaft im Allgemeinen :wink:

nobody4ever

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Tom

Großbritannien und USA sind keine Vorzeigestaaten, was Liberalismus angeht. Vor allem die USA hat auch eine ständig steigende Staatsquote. Nur dass das Geld halt für Krieg ausgegeben wird. Neuseeland ist ein besseres Beispiel.

Siehst du in Deutschland irgendwo so schlechte Infrastruktur und Ghettos

Warte noch ca. 10 bis 20 Jahre, dann wirst du deine Meinung geändert haben. :roll:

du vertrittst auch nur das was dir persönlich am meisten hilft und nicht der Gesellschaft im Allgemeinen

Denkst du, dass z.B. niedrigere Steuern für alle der Gesellschaft schaden? Wenn z.B. ein mächtiger Staat gut ist für die Gesellschaft, dann sollten wir ihn doch ausbauen und die Steuern erhöhen? :wink:

Tom

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nobody4ever

PCFreund hat folgendes geschrieben:

Neuseeland ist ein besseres Beispiel.

Genau, vor allem mit ihren Umgang mit den Eingeborenen :roll: Und soo toll sind die Wirtschaftsdaten Neuseelands auch nicht ......

nobody4ever

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Tom

Genau, vor allem mit ihren Umgang mit den Eingeborenen

Was ist mit den Eingeborenen?

Und soo toll sind die Wirtschaftsdaten Neuseelands auch nicht

Wieso nicht?

Tom

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nobody4ever

PCFreund hat folgendes geschrieben:

Genau, vor allem mit ihren Umgang mit den Eingeborenen

Was ist mit den Eingeborenen?

Zitat aus Wikipedia => http://de.wikipedia.org/wiki/Maori

Die steigende Anzahl derer, die sich als Maori identifizieren, wird mit dem gestiegenen Stellenwert des Maoritums in der neuseeländischen Gesellschaft, aber auch einigen Privilegien (Besonderheiten im Wahlrecht, stärkere Ausbildungsförderung, ...), die Maori genießen, erklärt.

Auch wenn die Situation der Maori weithin als gut beschrieben wird (gerade im Vergleich zu anderen indigenen Völkern), so gibt es jedoch auch nach wie vor schwerwiegende Probleme innerhalb der Maorigemeinschaft. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der Maori liegt deutlich unter dem Gesamtneuseeländischen, Maori sind in der sozialen Unterschicht überproportional häufig vertreten, Gewalt und Alkoholismus spielen eine große Rolle. Ein weiteres Problem ist der starke Einfluss der westlichen Kultur auf die Maori und damit verbunden die langsame Auflösung der eigenen Identität. Dies gilt auch für die Sprache, auch wenn gerade hier Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dazu zählen die Gründung der kōhanga reo (wörtlich Sprachennester), verschiedener Radiosender und eines landesweiten Fernsehsenders. Maori ist neben englisch offizielle Amtssprache und viele Neuseeländer (nicht nur Maori) lernen die Sprache heute in der Schule.

Anfang Mai 2004 beschloss die Labour-Regierung um Premierministerin Helen Clark ein Uferland- und Meeresboden-Gesetz, welches die gesamte Küstenlinie zum Staatseigentum erklärte. In den Augen der Maoris gilt dies als Bruch des Vertrages von Waitangi und in der Hauptstadt Wellington kam es zu einer Protestkundgebung, an der 15.000 Personen teilnahmen. Von der konservativen National-Partei wurde der Konflikt noch verstärkt, als diese ankündigte, die für Maori reservierten Parlamentssitze streichen zu wollen.

nobody4ever

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nobody4ever

PCFreund hat folgendes geschrieben:

Und soo toll sind die Wirtschaftsdaten Neuseelands auch nicht

Wieso nicht?

Ok, für Unternehmer schon, aber wie du vielleicht weißt stellen Unternehmer nur einen geringen Prozentsatz ausmacht.

Beim BIP und PPP kann Neuseeland nicht mit den Europäern mithalten =>

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinl...

BIP: 43 Neuseeland 107.670
PPP: 58 Neuseeland 101.582

nobody4ever

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Tom

Jetzt könnte ich natürlich auch mit Zahlen dagegen halten. Sozialismus wirkt sich natürlich kurzfristig immer positiv aus, langfristig ist er aber zerstörerisch. Das weißt du genau so gut wie ich. Aber mal ehrlich: Denkst du nicht auch, dass wir zuviel Staat haben?

nobody4ever hat folgendes geschrieben:

Anfang Mai 2004 beschloss die Labour-Regierung um Premierministerin Helen Clark ein Uferland- und Meeresboden-Gesetz, welches die gesamte Küstenlinie zum Staatseigentum erklärte.

Perfekt ist Neuseeland natürlich auch nicht. Machtmenschen, die sich über andere Leute stellen und diese "regieren" wollen, gibt es überall. Das ist eigentlich ein weiteres Argument gegen den Staat.

Tom

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JustMe

Schön euch beiden so zuzusehen.

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JustMe

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Tom

Ich werde jetzt nichts mehr dazu schreiben. Bringt uns ja sowieso nicht voran. Da programmiere ich lieber am Forum weiter. :lol:

Tom

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