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Lösungssuche (neue Beiträge, gelöst)Bremst ein längeres WLAN Passwort die Geschwindigkeit?

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Frage

Servus,

ich verwende zum Surfen mit meinem Notebook eine WLAN-Verbindung. In meinem Router kann ich zusätzlich zur Verschlüsselungsart ein WLAN-Passwort einstellen. Im Internet hab ich erfahren, dass ich bei der Verschlüsselungsart WPA2 einstellen soll. Das passt soweit. Dort hab ich aber auch erfahren, dass man zusätzlich ein möglichst langes Passwort verwenden soll. Wie wirkt sich ein langes Passwort eigentlich auf die Geschwindigkeit aus? Das muss ja irgendwie entschlüsselt werden (nehme ich einfach mal an) und ich hab im Netz auch gelesen, dass die Verschlüsselung Geschwindigkeit kostet.

Meine Frage daher: Wird das WLAN langsamer, wenn ich ein längeres Passwort bei WPA2 verwende?

Noch was: Mir ist klar, dass sich das nicht auf die Internetgeschwindigkeit auswirken kann, da die bei mir weit unter den 54MBit liegt. Ich möchte eher wissen, ob man mit einem kürzeren Passwort schneller Daten von PC zum Notebook übertragen könnte. Das geht nämlich bei mir wirklich langsam.

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KappelWoifal

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Akzeptierte LösungAkzeptierte Lösung

Ich bin mir recht unsicher, ob die Passwortlänge sich auf die Geschwindigkeit überhaupt auswirkt, jedoch wäre eine solche Auswirkung maximal eine Verzögerung von geringen Bruchteilen einer Sekunde. Schon so gering, dass man nicht behaupten kann, dass die Passwortlänge zu einer langsamen Verbindung führt. Aber eines sollte dir klar sein: Ein längeres Passwort ist generell sicherer. Auch WPA2 ist sicherer als WPA und WEP. Übrigens ist WPA2 meines Wissens ein wenig langsamer als keine Verschlüsselung, jedoch sollte man niemals ein offenes Netzwerk zur Datenübertragung nutzen. Genau so wenig sollte man ein WEP-verschlüsseltes Netzwerk nutzen, da dieses extrem unsicher ist.

Übrigens ist ein WPA2-Netzwerk auch unsicher, wenn ein Standardpasswort verwendet wird. Daher: Am besten ein langes Passwort, dass nicht das Standardpasswort ist.

  • Das mit dem Standardpasswort is klar, genau deswegen wollte ich ja wissen, ob jetzt ein 20 stelliges Passwort (das muss erst mal wer knacken) sich negativ auf die Geschwindigkeit auswirkt. Da dies nicht der Fall zu sein scheint werd ichs aber mal probieren.

    Thread ErstellerKappelWoifal 15vor 5 Jahren
Joe

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Lösung von nubli2011

Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, aber meiner Meinung dürfte die Passwortlänge überhaupt keine Auswirkung auf die Verschlüsselung haben.

Begründung:
WPA2 verwendet AES als Verschlüsselungsverfahren. AES unterstützt eine Schlüssellänge von 128, 192 oder 256 Bits. WPA2 verwendet Schlüssel in der Länge von 256 Bits (so weit ich weiß). Das von dir vergebenen Kennwort wird daher immer in einen 256 Bit langen Schlüssel umgewandelt und dieser wird dann für die Ver- und Entschlüsselung verwendet. Also ganz egal welches Kennwort du verwendest, der Schlüssel ist immer gleich groß und somit müsste auch theoretisch der Verschlüsselungsaufwand unabhängig von der Länge deines Kennworts sein.

  • Sehe ich genau so. Die beste Antwort, die ich hier zu dieser Frage gelesen habe.

    Tom 2Tvor 5 Jahren
nubli2011

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Lösung von Tom

Ich würde mir diesbezüglich keine Gedanken machen. Du wirst keine gravierenden Geschwindigkeitsunterschiede feststellen.

  • Ganz sicher kann man das aber nicht sagen. Ich weiß leider auch nicht genau wie das mit der Ver und Entschlüsselung funktioniert. Da der Schlüssel aber irgendwie übertragen werden muss und so wie ich das verstanden habe die Daten ja auch ent und verschlüsselt werden müssen wäre es für mich als Laien logisch anzunehmen, dass das Rechenpower und ev. auch Geschwindigkeit kostet.

    Thread ErstellerKappelWoifal 15vor 5 Jahren
  • Der Schlüssel wird nie übertragen sondern nur zur Verschlüsselung verwendet

    nubli2011 235vor 5 Jahren
Tom

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Lösung von Godzkilla

Ich denke nicht, dass ein längeres PW eine langsamere Verbinung hervorbringt. Das PW dient ja lediglich zur Verifizierung eines Berechtigten benutzens des Wirelesports.

Das einige was evtl. länger dauern könnte, ist dass es etwas länger zum Verbinden braucht. Was sich aber zeitlich nicht wirklich auswirken wird. Und da das PW ja nicht dauerhaft abgefragt wird, würde ich dir raten, die max. Mögliche PW-Länge auch auszuntuzten. Aus Sicherheitsgründen.

  • Stimmt das wirklich? Ich dachte mit Passwort war hier der Schlüssel gemeint, der zur Verschlüsselung der übertragenen Daten verwendet wird - nicht nur zur Feststellung, ob jemand zur Benutzung berechtigt ist.

    Tom 2Tvor 5 Jahren
  • Jetzt wo du´s sagst... Es wird ja jedes Datenpaket erst verschlüsselt und dann verschickt. Aber ich vertrete trotzdem die Meinung, dass das sich zeitlich nicht wirklich auswirkt.

    Godzkilla 2Tvor 5 Jahren
  • Jo so hab ich das auch verstanden, also die Daten müssen ja verschlüsselt übertragen werden. Man kann die Daten ja relativ einfach mitschneiden, das geht scheinbar auch bei den verschlüsselten Daten, aber man kann sie eben nicht entschlüsseln, ohne das Passwort (den WLAN Schlüssel) zu kennen. Naja da ihr aber alle meint, dass es sich nicht negativ (oder zumindest nicht merklich negativ) auswirkt wird da schon was wahres dran sein.

    Thread ErstellerKappelWoifal 15vor 5 Jahren
Godzkilla

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